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Speisen für eine gesunde, milcheiweißfreie Ernährung

Wer unter einer Eiweißunverträglichkeit leidet, verträgt bestimmte Eiweißbestandteile nicht. In solchen Fällen ist eine grundsätzliche Umstellung der Ernährung in der Regel unerlässlich.

Manchen Menschen ist es aufgrund einer Allergie nicht möglich, mit der Nahrung Eiweiße bestimmter Herkunft zu sich zu nehmen. Die Unverträglichkeit besteht zumeist gegenüber Eiweiß aus der Kuhmilch oder Eiern von Hühnern. Eine grundsätzliche Unverträglichkeit besteht also auch bei dieser Erkrankung nicht, auf die Zusammensetzung der Nahrung muss aber genauestens geachtet werden.

Je nach Lebenssituation kann dieses unterschiedliche Einschränkungen mit sich bringen. So lässt es sich bei Einladungen zum Essen oder in Restaurants nicht vermeiden, dass man sich nach den genauen Zutaten erkundigen muss, um Komplikationen mit der Speise aus dem Weg zu gehen. Vor besondere Probleme werden auch sportlich Aktive gestellt, die zum Beispiel Ausdauer- oder Kraftsportarten ausüben möchten. Bei diesen körperlichen Betätigungen ist der Bedarf an Eiweißen erhöht, weshalb man normalerweise bestrebt ist, den Eiweißanteil an der Nahrung hochzuhalten. Wenn sich nun aber eine Eiweißunverträglichkeit ergibt, ist dieses nicht mehr auf einfache Weise möglich. In diesen und ähnlichen Fällen ist es daher ratsam, sich genaue Gedanken über den eigenen Speiseplan zu machen und vorzusorgen. Der nur wer sich mit den Lebensmitteln und ihren Zusammensetzungen bezüglich Fetten, Eiweißen und Zucker genau auskennt, kann mit seiner gesundheitlichen Einschränkung richtig umgehen.

Je größer das Repertoire an Rezepten ist, mit denen man ohne die falschen Eiweiße auskommen kann, desto leichter fällt es einem, sich trotz der Beschränkungen gesund zu ernähren. Wer gerade erst von seiner Erkrankung durch eine ärztliche Untersuchung erfahren hat, neigt manchmal dazu, seinen Ernährungsplan hastig umzustellen und ungeeignete Speisen zu streichen. Meist wird dabei übersehen, dass dabei die Kalorienzahl zu stark sinkt oder die Ernährung zu einseitig wird. Eine Alternative zu diesem Vorgehen kann eine behutsame Umstellung der Ernährung sein, bei der nach und nach besser geeignete Speisen eingeführt werden. Langfristig kann so eine milcheiweißfreie Ernährung erreicht werden, ohne auf abwechslungsreiche Speisen verzichten zu müssen.

Damit eine solcher Plan aufgestellt werden kann, muss man zuerst einmal wissen, wo sich die Milcheiweiße überall verstecken. Leider ist es nicht ausreichend, sich auf die Angaben zum Packungsinhalt zu verlassen. Die Zutatenlisten führen die einzelnen Eiweiße nicht gesondert auf und manchmal ist es überraschend, worin sich Milcheiweiße überall verstecken können. Kuheiweiße können zum Beispiel in Butter enthalten sein, in Butterfett, Buttermilch und Crème fraîche, in Kaffeesahne, Joghurt, Käse und Kefir. Besonders betroffen können auch Wurstwaren sein sowie Schokolade. Die Kuheiweiße können also in zahlreichen Lebensmitteln enthalten sein, sind aber leicht ersetzbar. So kann die Milch statt von der Kuh von der Ziege, dem Schaf oder der Stute gewählt werden. In vielen Fällen ist es nämlich so, dass die Unverträglichkeit nur gegenüber einem bestimmten Bestandteil des Eiweißes besteht, der zum Beispiel nur in der Kuhmilch vorkommt. Auch Hühnerbestandteile und deren Eiweiße sind in vielen Süßigkeiten sowie Wurstwaren enthalten. Ersetzen kann man diese, indem man zum Beispiel beim Backen statt Eiern vollfettes Sojamehl einsetzt.