Familien träumen vom Einfamilienhaus im Grünen
Ein Einfamilienhaus ist sehr gut geeignet für eine Familie mit Kindern. Oft soll das Traumhaus im Grünen sein und einen Garten haben, in dem für alle Familienmitglieder genug Platz ist.
Wer träumt ihn nicht, den Traum vom Einfamilienhaus? Ein eigenes Haus mit einem schönen Garten wünschen sich viele Familien. Endlich hat jeder sein eigenes Reich: Im ausgebauten Dachboden können sich die Kinder einrichten, der Vater hat sich im Keller einen Hobbyraum eingerichtet und auch die Mutter hat Platz für Bügelbrett und Wäschekörbe. Eine große Küche ist der Mittelpunkt des Hauses, dazu ein gemütliches Wohnzimmer, gern auch mit Kamin. Im Garten gibt es einen Grillplatz, eine glatte Rasenfläche zum Fußballspielen oder zum Herumtoben mit dem Hund - so stellen sich viele Familien ihr Traumhaus vor.
In Mietswohnungen ist es oft eng. Die Waschmaschine steht in der Küchenzeile, der Platz zum Wäscheaufhängen im Hof ist oft besetzt und wird von den Nachbarn stets beobachtet. Manchmal müssen sich die Kinder ein Zimmer teilen, dann kann es leicht Streit geben. Immer sollen sie leise sein und darauf achten, dass man die Nachbarn nicht stört. Und wenn jemand aus der Nachbarschaft Geburtstag hat, hält er mit seiner Techno-Party die ganze Nacht das ganze Haus in Atem.
Wer in einem Einfamilienhaus wohnt, hat es da leichter. Bis zu den Nächbarn sind es einige Meter, da können die Kinder schon mal laut singen und auch das Schlagzeug darf im Keller aufgebaut werden. Dafür haben die Bewohner eines Einfamilienhauses aber auch mehr Arbeit: Der Rasen muss im Sommer ständig gemäht werden, die Blumen im Vorgarten wollen gegossen werden und auch das Unkraut in den Beeten muss man regelmäßig entfernen. Im Herbst heißt es, jeden zweiten Tag im Garten und vor dem Haus Laub saugen und im Winter morgens um sechs Uhr Schnee schieben und den Fußweg streuen.
Wenn man aber im Sommer auf dem Liegestuhl im eigenen Garten liegen kann, von den Koniferen vor den neugierigen Blicken der Nachbarn geschützt, entschädigt das für die Arbeit. Die Bewohner von Wohnungen in der Stadt müssen sich dagegen an heißen Sommertagen auf den Liegeflächen in öffentlichen Parks drängeln, sich um die besten Plätze streiten und sich den Duft der gegrillten Würstchen von der Familie nebenan um die Nase streichen lassen.